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01.03.2010, 14:43 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Fraktion bricht Lanze für die Imagekampagne „Willkommen in der Denkfabrik“
Günther: Eingeführte Marke fortentwickeln, aber nicht abschaffen

Erfurt - Die Imagekampagne „Willkommen in der Denkfabrik“ sollte nicht leichtfertig aufgegeben werden. Das hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gerhard Günther, im Vorfeld der morgen beginnenden Computermesse CeBIT gefordert. Die Kampagne hat laut Günther mit dazu beigetragen, Thüringen als innovativen Wirtschafts- und Technologiestandort bekannter zu machen. Laut Günther ist „für jeden Imagewandel ein langer Atem erforderlich. Es ist immer richtig, eine mit großem Aufwand eingeführte und vielfach ausgezeichnete Marke fortzuentwickeln. Sie einfach aufzugeben, ist meistens falsch.“

Der wirtschaftspolitische Sprecher erinnerte daran, dass Thüringen nach Umfrageergebnissen zu Anfang des Jahrzehnts immer noch vorwiegend mit Wald und Wurst in Verbindung gebracht worden ist und ein innovativer Standort wie Jena etwa in Sachsen verortet wurde. Mit der Denkfabrik-Kampagne habe das Land seinerzeit einen kraftvollen und glaubwürdigen anderen Akzent gesetzt. „Wie bei jeder Marke und Imagekampagne hat es zur Denkfabrik immer auch kritische Stimmen gegeben. Fachpublikationen oder Fachverbände haben die Kampagne im Laufe der Jahre jedoch mehrfach ausgezeichnet“, sagte Günther. Er verwies unter anderem auf den Politikaward 2003 für herausragende Leistungen in der politischen Kommunikation. „Statt im Standortmarketing wieder bei Null anzufangen und eine eingeführte Marke zu wechseln, sollte besser daran gearbeitet werden, sie mit neuen Akzenten weiter im öffentlichen Bewusstsein zu verankern“, so Günthers Resümee.




Erfurt -


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