Wie steht es um die Zukunft unserer Förderschulen in Thüringen? – Carola Stauche, MdB, besucht die Freie Fröbelschule in Keilhau bei Rudolstadt Diskussionen um Förderschulen im Land kontraproduktiv
Saalfeld - Am gestrigen Dienstag besuchte die Bundestagsabgeordnete, Frau Carola Stauche, auf Einladung der langjährigen Schulleiterin, Frau Gabriele Wächter, das vorzeige Objekt in puncto Förderschulen des Landes Thüringen, die Freie Fröbelschule in Keilhau.
Seit 1990 arbeitet die Schule in Eigenverantwortlichkeit. Die Sprach-heilschule leistet hervorragende Arbeit u. a. in der Berufswahlvorbereitung – handwerkliche Erziehungsarbeit – und in der ganzheitlichen Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen im Sinne Fröbels. Sie wurde bereits 2006 und 2009 als „Berufswahlfreundlichste Schule“ zertifiziert. Die Schüler der Fröbelschule fassen europaweit Fuß und meistern mit Bravour ihr Leben. Träger der Schule ist das Jugend-sozialwerk Nordhausen.
Frau Wächter, Schulleiterin seit über 20 Jahren, legte uns an Herz, dass ihr die Zukunft dieser wunderbaren gewachsen Einrichtung überalles am Herzen liegt.
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| Carola Stauche, Herr Nauer und Frau Wächter unter dem Sprachbaum |
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„Ich dachte, ich kenne die Fröbelschule, aber was hier an positiven Errungenschaften für die Kinder gemeinsam mit Pädagogen und Er-zieher entstanden ist, übersteigt meine Erwartungen“, so Stauche.
Frau Wächter und Frau Stauche waren sich einig, dass die augenblick-lichen Diskussionen im Land um Schulstrukturen und Finanzierung der privaten Schulen die Lehrer, Schüler und Eltern verunsichere.
„Wir brauchen Visionen und eine optimistische Ausstrahlung, um un-seren Kindern eine gute Zukunft bieten zu können“, so Wächter. Die Zukunft der Fröbelschule stellt sich Frau Wächter in drei Säulen vor, Förderschule, aber auch Grund- und Regelschule ohne sonderpädagogisches Gutachten, im Sinne der Fröbelpädagogik. |