Investitionsstau an Schulen
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CDU unterstützt Forderung des Landrates nach mehr Geld vom Land

„Wir freuen uns, dass nun auch Landrat Wolfram unsere langjährige Forderung nach mehr Geld für die Bildungseinrichtungen im Landkreis aufgreift und das Land Thüringen in die Pflicht nimmt “, so kommentiert der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag, Andreas Krauße, einen Bericht in der Ostthüringer Zeitung vom 19.11.2019. In dem Artikel wurde an detaillierten Beispielen der bestehende Investitionsstau an den hiesigen Schulen in Höhe von zirka 20 Millionen Euro aufgezeigt. Als Reaktion darauf forderte Landrat Marko Wolfram eine auskömmliche finanzielle Ausstattung durch das Land Thüringen und betonte, dass die bisherigen Mittel einfach nicht ausreichten.

Konsens über die Parteigrenzen hinweg

Keine der im Kreistag vertretenen Parteien, so sind sich die Christdemokraten sicher, hätte etwas gegen die Beseitigung des Investitionsstaus einzuwenden. „Wir schlagen die schnellstmögliche Einrichtung einer Arbeitsgruppe vor, die sich intensiv und sachlich mit der Beseitigung der Mängel befasst und einen ´Fahrplan´ erstellt. Beim Thema Bildung muss die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg Vorrang haben“, so Krauße weiter. Gleichzeitig müsse überlegt werden, wie über geeignete Gremien die Forderung nach Erfurt kommuniziert werden kann. Als möglicher Finanzierungsvorschlag wird ein Rückgriff auf die Rücklage des Landes genannt. „Eine Rücklage wird gebildet um handlungsfähig zu bleiben, wenn unvorhergesehenen Probleme auftreten. Auch wenn der Investitionsstau bereits seit Jahren absehbar war, muss das Land Thüringen reagieren und den Landkreisen helfen. Eine Mehrbelastung der Städte und Gemeinden ist hier keine vertretbare Option“, erklärt Krauße abschließend.