Kowalleck fordert Wasserstoff-Zentrum im Schwarzatal
Maik Kowalleck

Ehemalige Schule Bad Blankenburg als Standort vorgeschlagen

Der Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck begrüßt die Ankündigung der Landesregierung, das Schwarzatal als Wasserstoff-Modellregion zu etablieren. Es sei wichtig, Wasserstoff als Energieträger im Verkehrs-, Energie- und Gebäudesektor weiter voranzubringen. Allerdings sollte es nicht nur dabei bleiben, unsere Region als Modell-Region zu nutzen. Nach Meinung von Maik Kowalleck bietet das Vorhaben die einmalige Möglichkeit, einen entsprechenden Forschungsstandort vor Ort zu errichten.

Anbieten würde sich hierfür Bad Blankenburg. Aufgrund seiner Erreichbarkeit mit Bahn und Auto ist es ein guter Knotenpunkt am Beginn des Schwarzatals. Das ehemalige Friedrich-Fröbel-Gymnasium wäre dabei für die Etablierung eines Wasserstoff-Zentrums ideal.

„Für ein Wasserstoff-Zentrum am Standort des ehemaligen Gymnasiums Bad Blankenburg sehe ich zahlreiche gute Argumente. Aus meiner Sicht bietet sich die Chance, wieder eine wichtige Einrichtung in unserer Region zu etablieren. Wir müssen nicht nur um den Verbleib von Behörden wie der Schlösserstiftung in Rudolstadt kämpfen, sondern uns ebenso offensiv für Neuansiedlungen einsetzen. Zentrum für die Zukunftstechnologie Wasserstoff zu werden, wäre ein großer Gewinn für unseren Landkreis und das Schwarzatal. Der Erholungsort Bad Blankenburg, das Schwarzatal und eine saubere Technologie wären eine ideale Kombination“, so Kowalleck.

In den Beratungen mit der Thüringer Landesregierung zum Landeshaushalt 2021 wird sich Kowalleck für die Etablierung des Standortes Bad Blankenburg und entsprechende finanzielle Unterstützung einsetzen